Wie geht es den Geschwistern: “Hallo, ich bin Phils Bruder…. “

DIABETES MÜTTERBLOG: Wir berichten aus unserem Familienalltag mit der Diabetes Typ1 Erkrankung unserer Kinder

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Ich bin Ben und 12 Jahre alt. Als mein Bruder mit 3,5 Jahren Diabetes bekam war es für mich schwer und schlimm zuzusehen dass er ständig Spritzen bekam. Am meisten Angst hatte ich davor, dass vielleicht das Insulin irgendwann ausgeht. Ich weiß, dass man mit Diabetes ohne Insulin stirbt. Meine Mama und mein Papa haben mir gesagt, das könnte nicht passieren.

Es war ein Trost für mich, dass es ihm mit den Spritzen gut ging aber bis heute tut er mir total leid, genauso wie alle anderen Kinder mit Typ1 Diabetes, weil sie nun ein Hindernis im Leben haben – sie können nie was Essen OHNE an irgendwas zu denken. Trotzdem sind sie nicht gehindert ein normales Leben zu führen mit Freunden, Sport und vielen tollen Aktivitäten.

Ich hab auch schon Katheter ausprobiert, weil ich Phil damals Angst hatte und so hat er gesehen, dass es gar nicht schlimm war.

Ich kenn mich schon richtig gut aus und kann sogar schon KE schätzen. Phil kann sich immer auf mich verlassen – ich werde ihm immer helfen wenn er mich braucht – aber nerven tut er mich manchmal trotzdem!

(Rechtschreibung und Satzzeichen von Mama bearbeitet Text: Ben)

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