Apotheke am Ort oder Versandapotheke?

DIABETES MÜTTERBLOG: Wir berichten aus unserem Familienalltag mit der Diabetes Typ1 Erkrankung unserer Kinder

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Wir wohnen in einer kleinen Ortschaft mit rd. 6.500 Einwohnern. Es gibt eine Apotheke.

Bis zur Diagnose war es mir eigentlich völlig egal, wenn ich eine Apotheke brauche, dann gehe ich in eine. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht in welche in gehen sollte. Versandapotheken haben wir ebenso genutzt, da manche Produkte einfach günstiger waren.

Nach der Diagnose stand ich mit gefühlten 1.000 Rezepten in unserer Dorf-Apotheke und bin völlig in Tränen ausgebrochen, als ich diese Unmengen an Diabetes-Zubehör in Empfang genommen habe. Auch da wurde mir so richtig vor Augen geführt, was wir nun für unser tägliches Leben mit Typ1 Diabetes alles zu Hause haben müssen. Die Apothekerin war einfach total nett und versuchte mich so gut es ging zu trösten. Für mich war klar, dass ich bei unserer Dorf-Apotheke bleibe. Warum? Auch wenn es je einmal vorkommen sollte und ich etwas benötige und ich habe kein Rezept – völlig problemlos wird es mir besorgt. Letztes Jahr um diese Zeit war ich mit Phil im Krankenhaus. In unserem Krankenhaus werden die Ketone ausschließlich durch die Urin-Streifen getestet. Ich messe im Blut und habe das auch im Krankenhaus gemacht. Ich habe immer genügen Vorrat im Schrank aber da waren es einfach nicht genug. Völlig unkompliziert haben sie an einem Samstag kurz vor 12.00 Uhr Ketonestreifen (ohne Rezept) bestellt und trotz Weihnachtsfeier des Apothekenteams wurden Sie mir abends um 20.00 Uhr persönlich ausgeliefert (die Apotheke schließt um 13.00 Uhr). Das war für mich ein unglaublich toller Service und ich war sehr dankbar! Auch bekomme ich immer mal ein kleines Geschenk – ein schönes Duschgel oder eine Handcreme. Wenn wir Desinfektionsspray bestellen (das übernimmt unsere Krankenkasse nicht) übernimmt die Apotheke die Kosten. Ich freu mich darüber und nehme das auch dankbar an.

Die Online-Apotheken überzeugen ebenso in Service und schneller Lieferung. Es gibt auch dort immer wieder eine kleine Beilage für die Kids. Es können Treue-Punkte gesammelt werden und gegen Prämien eingelöst werden. Die Kinder freuen sich einfach sehr wenn in einem Päcken etwas zum Spielen oder Stifte für sie eingepackt sind.

Zu was man sich letztlich entschließt ist – der Service ist, ob vor Ort oder Versand, wirklich top! Das persönliche Gespräch mal über die “Ladentheke” habe ich natürlich vor Ort und mal ein kleiner Plausch ist zwischendurch auch ganz nett. Eine Ladung Traubenzucker, den Diabetes-Ratgeber und die kleine Zeitschriften für die Kids bekommen wir auch automatisch immer mit!

Gast Autor

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Eine Antwort

  1. Hallo,
    schön das du deine Erfahrungen so mit der Öffentlichkeit teilst! Lokale Apotheken werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen, doch auch diese müssen mit der Digitalisierung gehen. Was gefällt dir den aktuell am besten an deiner vor Ort Apotheke und an den Versandapotheken?

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