Diabetes Typ1

DIABETES MÜTTERBLOG: Wir berichten aus unserem Familienalltag mit der Diabetes Typ1 Erkrankung unserer Kinder

Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung der Bauspeicheldrüse. Die insulinproduzierenden Zellen werden durch die Autoimmunreaktion zerstört. Der lebensnotwendige Zucker kann durch das fehlende Insulin nicht in die Zellen gelangen und verbleibt so im Blut. Der Zuckerpegel im Blut steigt unaufhörlich.

Steigt der Blutzuckerspiegel weiter, können die Betroffenen das Bewusstsein verlieren oder in ein diabetisches Koma fallen. Eine Gabe von Insulin ist daher lebensnotwendig und die einzige Möglichkeit das körpereigene Insulin zu ersetzen. Insulin kann (bisher) nur durch Injektionen Unterhautfettgewebe gelangen.

Der unsagbare Durst, körperliche Schwäche, Gewichtsverlust, und Einnässen sind die ersten Anzeichen für Diabetes.

Die meisten Kinder die an Diabetes erkranken, haben einen Typ 1 Diabetes. Es betrifft Deutschlandweit über 30.000 Kinder und die Zahl steigt leider stetig. Die Ursachen hierfür sind noch nicht gefunden. Es gibt Theorien aber noch keine Beweise.

Typ 1 Diabetes ist nicht ansteckend!
Typ 1 Diabetes ist nicht heilbar!
Typ 1 Diabetes-Kinder brauchen kein besonderes Diabetiker-Essen!
Typ 1 Diabetes-Kinder sind nicht körperlich oder geistig eingeschränkt!
Typ 1 Diabetes-Kinder dürfen und sollen sogar Sport treiben!
Typ 1 Diabetes-Kinder sind wie alle anderen Kinder!

Video: Diabetes Typ 1 bei Kindern

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Urheber: Hallo Leben; Quelle: YouTube

 

Eine Antwort

  1. Angelika sagt:

    Hallo,
    bin selbst seit 33 Jahren an Typ 1 erkrankt und finde nicht, dass Kinder mit Diabetes wie alle anderen sind. Wenn nicht beteiligten Menschen das so vermittelt wird, kann das u.U. auch zu Gefahren führen, da im Falle eines Falles niemand weiß wie er dem Kind z.B. bei Unterzuckerungen helfen muss. Es ist einfach so, wir Typ 1er sind “etwas” anders, Erlebe ich bei jeder Feier. Die anderen stürzen sich auf das Buffet und ich checke erst mal die Lage wann es wo und was zu essen/trinken gibt. Testen, berechnen,vorausschauend denken, Rückzugsmöglichkeit suchen ( es gibt Situationen wo das erforderlich ist), spritzen usw. Was mich immer wieder dazu motiviert, ich möchte auch weiterhin ohne Folgeschäden bleiben.
    Woran ich immer denke wenn ich von Typ 1 Kindern höre, dass ich froh bin die Pubertät schon hinter mir gehabt zu haben als ich erkrankte.
    Vielleicht gibt es ja doch irgendwann die Möglichkeit Typ 1 zu heilen. Ich würde es uns allen wünschen……

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