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Wie geht es Euch in der Corona Krise?

Corona-Virus, Covid-19, Corona-Krise … irgendwie kann ich diese Worte schon nicht mehr hören und doch belasten sie mich auch. Sie begleiten uns auf Schritt und Tritt und beeinflussen unseren Alltag erheblich. Die ganze Situation ist für mich nicht richtig fassbar, irgendwie surreal und keiner weiß, wie lange es dauert und was noch so alles auf uns zukommt.

Seit genau einer Woche halten wir uns ans #bleibzuhause und verbringen unseren Alltag weitestgehend in den eigenen vier Wänden oder im Garten. Die Schule ist zu und unsere Tochter macht Home-Schooling über Microsoft Teams, mein Mann und ich arbeiten im Home-Office (ich bin froh, das dies bei uns möglich ist) und Abends gehen wir meist eine kleine Runde, ohne das uns dabei Menschen begegnen. Es herrscht weniger Trubel auf den Straßen, selbst die Nachbarn sieht man nur noch sehr selten.

Etwas Sorgen mache ich mir allerdings wegen Corona und Diabetes. Schließlich gehören Menschen mit Diabetes zur sogenannten Risikogruppe, aber “nur, wenn sie nicht gut eingestellt sind und/oder entsprechende Vorerkrankungen haben”. Doch was ist “gut eingestellt”? Unsere Erfahrung zeigt, dass ein Infekt, mit Fieber, immer eine Herausforderung werden kann. Bei unserer Tochter führt Fieber immer zu einer merklichen Erhöhung des Blutzuckers. Wir müssen dann immer die temporäre Basalrate erhöhen und den Blutzucker noch mehr im Auge behalten. Wir wissen ja alle, dass zu hohe Blutzuckerwerte (über einen längeren Zeitraum) für erhöhte Ketonewerte im Körper sorgen. Und genau vor so einer Situation, aufgrund einer Corona-Infektion, habe ich ein wenig Sorge. Wir waren bereits zweimal (seit der Diagnose) wegen Infekten und einer Blutzuckerentgleisung im Krankenhaus und das möchte ich gerne vermeiden. Also halten wir uns schön an die neuen Regeln, auch wenn es uns manchmal nicht leicht fällt.

Wie geht es Euch und Euren Kindern mit dieser Situation? Wie erlebt Ihr diese Zeit?

 

Kathy

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