diabetes koffer kinder blog

Der extra (Diabetes)-Koffer der immer mit muss

[Dieser Beitrag enthält Werbung, PR-Sample]

Wir verreisen gerne. Egal ob per Auto oder per Flugzeug. Egal ob kurze Städtereise oder Urlaubsreise in den Ferien. Wir genießen einfach die kleinen Auszeiten vom Alltag, auch wenn der Diabetes unserer Tochter immer mitfährt, so haben wir doch mittlerweile eine spezielle Routine entwickelt, mit der wir das ganze Diabetes-Zusatzgepäck mit nur  ein-/zwei Handgriffen ruck-zuck zusammengetragen haben. Dabei habe ich von allem lieber immer etwas mehr dabei als zu wenig. Auch wenn meine Familien einstimmig der Meinung ist, das wäre immer viel zu viel und man könnte es auch übertreiben. Aber ich fühle mich mit dem Extravorrat einfach wohler. Es gibt mir ein kleines Gefühl von Sicherheit und ich kann unsere kleinen Auszeiten einfach viel besser genießen, ohne mir ständig Sorgen zu machen, dass wir ja alles in ausreichender Menge dabei haben.

Was sich in unserem kleinen extra Koffer so verbirgt

Und damit das ganze Diabetes Sondergepäck auch immer gut verstaut ist, haben wir dafür einen kleinen extra Koffer angeschafft. Der passt bei Flügen locker ins Handgepäck und nimmt auch im Kofferraum nicht allzu viel Platz weg und dennoch passt da jede Menge rein.

Was ich so einpacke:

  • Ausreichend Omnipods (mind. doppelt so viele wir in der Zeit benötigen werden)
  • Ersatz-PDM des Omnipods mit Liste der aktuellen Basalrate, Korrektur- und KE-Faktoren
  • Ersatz Blutzuckermessgerät
  • 2 Ersatz-Sensoren für unser Dexcom G5 CGM
  • Teststreifen
  • Ersatz Stechhilfe und jede Menge Lanzetten
  • Tape zum Fixieren von Sensor und Omnipod im Bedarfsfall
  • Batterien und Ladegerät
  • ausreichend Insulin
  • Notfallspritze
  • sowie jede Menge an Hypohelfern v.a. Saftpäckchen und Gummibärchen

Da kommt jede Menge zusammen. Der kleine Koffer ist wirklich randvoll. Und auch wenn ich alles sorgfältig gepackt habe. Selbstverständlich prüfe ich vor der Abreise mindestens noch 3-4-mal den Koffer, ob ich auch wirklich alles wichtige eingepackt und auch ja nichts vergessen habe. Ich kann da einfach nicht aus meiner Haut. Meine Familie ist davon manchmal schon genervt, doch ich brauche diese Kofferkontrolle irgendwie für mich, um beruhigt abfahren zu können.

diabetes kids blog insulin reisen

Meine größte Sorge – das Insulin

Und auch wenn ich alles im Griff habe, gibt es bei mir immer die besorgten Gedanken Rund um das Insulin. Hoffentlich kommt es auch heil am Urlaubsort an. Nicht das es zu warm oder zu kalt wird während der Fahrt. Was wenn es plötzlich nicht mehr richtig wirkt? Ich weiß, dass diese Sorge ums Insulin unbegründet ist, aber dennoch ist sie nicht ganz aus meinem Kopf weg zu bekommen. Besser wurde es mit einem kleinen Insulin-Temperatur-Wächter namens MedAngel One (Danke an Amin, dass ich es testen durfte). Das speziell entwickelte Thermometer lege ich seitdem immer direkt zum Insulin in den Koffer. Sollte das Insulin beim Transport dann zu heiß oder zu kalt werden, bekomme ich eine Warnung auf mein Handy. Nebenbei kann ich auch immer wieder mit einem kleinen Blick auf mein Display sehen, welche Temperatur gerade vorherrscht. Wir hatten dieses kleine Gadget das erste Mal im letzten Sommerurlaub auf Rhodos dabei und ich muss sagen, ich habe mich wirklich viel wohler damit gefühlt. Ich höre zwar auch öfters, dass dieses Gadget völlig überflüssig wäre, doch mich beruhigt es und das ist für mich das Wichtigste. Und es ist dabei so klein, dass es locker noch ein Plätzchen in unserem schon etwas überfüllten Diabetes-Koffer findet.

Habt ihr auch ein besonderes Gadget, was Euch den Urlaub mehr genießen lässt und Euch das Diabetes Management nebenbei erleichtert?

 

 

 

 

Kathy

Kathy

Im November 2012 erkrankte meine damals 5jährige Tochter an Diabetes Typ 1. Eine Krankheit die unser (Familien-)Leben vollkommen auf den Kopf gestellt hat.
Kathy

No Comments

Leave a Comment