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Technik, die begeistert

dbw Technik die Begeisterung bei Eltern von Kindern mit Diabetes Typ 1 hervorruft, muss schon etwas ganz Besonderes sein. Welchen technischen Fortschritt oder welches technische Wundergerät wir uns für unsere Kinder wünschen, ist vielleicht nicht alles realistisch, aber Eltern wünschen sich nun mal immer das Optimum für ihre Kinder.

Kathy:

Was ist meine Wunschtechnik? Eigentlich hätte ich gerne die “Eierlegendewollmilchsau” des Diabetes Managements. Ein “geschlossenes” System, dass wirklich alles selbstständig regelt. Eine Art Insulinpumpe (ohne Schlauch), mit integriertem kontinuierlichem Blutzuckermessgerät (CGM). Kein Blutzuckermessen mehr, keine Berechnung von Bolusinsulin, keine Anpassung der Basalrate. Alles das kann dieses kleine technische Wundergerät ganz alleine steuern, anhand der gemessenen Blutzuckerwerte. Das Wundergerät erkennt eigenständig, wieviel Insulin der Körper gerade benötigt und regelt entsprechend die Insulinzufuhr, so wie die Bauchspeicheldrüse eines gesunden Menschen. So gesehen wünschte ich mir eine “künstliche” Bauchspeicheldrüse für meine Tochter. Ich gebe zu, diese Technik ist wahrscheinlich mehr Wunschdenken als realistisch. Vor allem nicht in den nächsten 5 Jahren. Doch man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Was ich mir aber auch Wünsche, das Kinder bei der Entwicklung neuer Systeme nicht immer in der zweiten Reihe stehen müssen. Einfach auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmte Technik, dass müsste doch zu realisieren sein. Ihr wisst nicht wie? Na da hätte ich einen Tipp: Holt Euch bei der Optimierung bestehender oder neuer Systeme einfach auch mal Eltern und ihre Kinder mit an den runden Tisch.

Heike:

Natürlich ist mein größte Wunsch irgendetwas was Heilung bringt. Bis dahin würde ich mir eine Pumpe wünschen, die mit dem gesetzten Katheter gleichzeitig als Sensor fungiert und natürlich auch länger liegen bleiben kann, die bei einem niedrigen Wert die Basalrate etwas runtersetzt die bei hohen Werten selbständig korrigiert. Bei der man einen Bolus nicht nur verzögert sondern einfach zu einem späteren Zeitpunkt abgibt (kein Multiwave – kein verzögerter Bolus – sondern “bitte geben in 1 Stunde 1 Einheit ab). Feine Basalratenschritte, noch genauere KE-Eingabemöglichkeit …. seufz…. Aber wenn ich ehrlich bin würde ich mir wünschen ich müsste mir darüber keine Gedanken machen.Ich würde mir auch eine Pumpe wünschen,die nicht so oft gewechselt werden muss,die gleichzeitig das Messen übernimmt und selbstständig ihre entsprechenden Einheiten abgibt.Die den Unterzucker erkennt,und dann eine Wahrnung abgibt.Die einfach “meine Aufgaben “und die volle Bedienung selbstständig übernimmt.

Mandy:

Wenn das mit der “Eierlegendenwollmilchsau” nix wird…..Ich hätte fürs erste gern eine Mischung der bestehenden Systeme. FGM in Verbindung mit einer Schlauchlosen Insulinpumpe, mit genauer Einstell- und Dosiermöglichkeiten, sowie Bedienung über das Lesegerät.

Mandy

Bereits im Alter von 3 Jahren erkrankte unser Sohn an Diabetes Typ 1. Fast noch ein Kleinkind, hieß es von nun an Pieksen, Messen, Insulin abgeben. In meinen Beiträgen möchte ich zeigen, wie wir alle zusammen mit der Krankheit leben.
Mandy

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