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Endlich ein besserer HbA1c dank Freestyle Libre

Mit dem Frestyle Libre zu bessere Noten (Hba1c)

Wer uns etwas verfolgt, weiß das wir seit der Diagnose um den HbA1c bangen. Timo hat, egal mit welcher Einstellung, meist einen Wert um die 8%. Und egal welche Anstrengungen wir unternommen haben, er wurde einfach nicht wesentlich besser.

Wir haben so einiges versucht:

  • Wir haben Timo mit Spielen wie “Blutzuckerbingo” zum messen animiert
  • Das Insulin gewechselt und
  • Die Ernährung überwacht

Doch egal was wir unternommen haben, es trat keine wirkliche Besserung ein.

Der Langzeitwert ist nicht alles. Das weiß ich, doch als Mama habe ich immer noch das Gefühl mit diesem Wert benotet zu werden. Und das bekommt man gar nicht so leicht aus dem Kopf. Wir Eltern wollen für unser Kinder immer das Beste, das heißt dann in der Diabetestherapie auch das bestmögliche Quartal-Ergebnis. Und mit Kampagnen wie “gesünder unter 7” werden einen die Zahlen dann noch mehr in den Kopf gelegt. Das streben nach der perfekten Zahl macht den täglichen Umgang für mich anstrengend. Es zeigt sich in Entscheidungen und ich empfinde einen gewissen Druck das perfekte Ergebnis abzuliefern.

Ambulanz Termin : Was wird es dieses mal ?

Unsere vierteljährlichen Termine in unsere Ambulanz hatten dann den Beigeschmack der Zeugnisausgabe. Welche Zahl erwarte uns dieses mal?

Wir haben das Glück ein wunderbares Diabetesteam zu haben die sich nicht nur am perfekten HbA1c orientiert, sondern sich die gesamten Blutzuckerwerte und Umstände anschaut. Unsere Diabetes Kids und wir Eltern sind da wirklich gut aufgehoben.

Wir haben nie gehört nicht unser Bestes zu geben. Unsere Ergebnisse war immer erarbeitet was die Auswertung der Blutzuckertagebücher deutlich zeigte. Und doch ist der eigene Anspruch stark auf diese eine Zahl fixiert. Den Hype den wir selber darum veranstalten gibt ihm die größte Bedeutung .

Empfindet Ihr das auch so? Wie geht Ihr mit der Zahl vom HbA1c um? Fühlt Ihr Euch auch benotet?

Doch Wunder geschehen …

Dann kam das FreeStyle Libre. Wir hatten das Glück unter den Ersten zu sein, die das System selber kaufen konnten. Doch wir hatten Startschwierigkeiten. Zu einen zu akzeptieren, das noch etwas am Körper getragen wird und die Interpretation der Werte und Pfeile. Das mussten wir erst lernen. Seit einem Jahr wird uns das System von der Krankenkasse bezahlt. Und wir sind froh es zu haben. Es liefert uns einen guten tagesgenauen Überblick, lässt uns Freiräume und hilft uns bei der aktuellen Therapieentscheidung sehr. Durch das einfache Werteerfassen kann Timo viel schneller handeln und reagieren. Er ist selbstständiger in seinen Entscheidungen da er die Reaktionen genau beobachten kann .Am meisten freut mich das er mutiger geworden ist selbstständig Entscheidungen zu treffen. Meine Bedenken das er dann sein Körpergefühl verlieren könnte hat sich auch nicht bestätigt.

Diesen Freiraum den uns das Libre bietet schlägt sich auch positiv in den HbA1c nieder . Es gibt keine 8 mehr in unserem Zeugnis. Wir pendeln zwischen 6,8 und 7,2 was für uns traumhafte Werte sind am Anfang der Pubertät.

Für uns ein deutlicher Fortschritt in den 7 Jahren im Diabetesclub.
Habt Ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht?

Mandy

Mandy

Bereits im Alter von 3 Jahren erkrankte unser Sohn an Diabetes Typ 1. Fast noch ein Kleinkind, hieß es von nun an Pieksen, Messen, Insulin abgeben. In meinen Beiträgen möchte ich zeigen, wie wir alle zusammen mit der Krankheit leben.
Mandy

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