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Unterstützung in der Familie oder alles ganz allein?!

Ich lese oder höre immer wieder, dass viele Mütter das gesamte Diabetes-Management ganz alleine bewältigen. Ohne die geringste Hilfe oder Unterstützung seitens der Familie, teilweise sogar ohne die vom eigenem (Ehe)-mann! Das finde ich sehr erschreckend und stößt bei mir auf absolutes Unverständnis!

Väter, die weder BE/KE berechnen, Blutzuckerwerte nicht richtig deuten können oder noch nie mal einen Katheter gewechselt haben!? Was passiert mit dem Kind, wenn die Mutter selbst einmal krank wird, vielleicht sogar ins Krankenhaus muss und ausfällt?! In dem Falle müsste das Kind wohl selbst mit ins Krankenhaus oder ein Pflegedienst müsste kommen!? Soweit muss es doch nicht kommen!:-(

Max’ Papa und ich “beherrschen” alles gemeinsam. Die Schulungen wurden abwechselt gemacht und wir sind beide gleichermaßen “fit” im Umgang mit dem Diabetes-Monster! Das finde ich absolut selbstverständlich, obwohl wir getrennt sind und Max nur an zwei Wochenenden, b.z.w.Feiertagen, Ferien dort ist. Wäre der Papa nicht genauso geschult, könnten diese Papa-Tage/Wochen nicht stattfinden.

Ausserdem sind auch die Großeltern bemüht, soviel wie möglich zu wissen und zu lernen. So kann ich auch mal für einige Stunden “das Haus verlassen” und habe die Gewissheit, dass mein Sohn “in guten Händen” und versorgt ist. Er hat sogar auch schon öfter bei dem Opa geschlafen. Ich bin so froh, dass ich da so eine Unterstützung habe und dadurch auch mal selbst “frei vom Diabetes”.

Gast Autor

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