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Grippewelle – wir waren dabei

Habe ich nach 2 Tagen Fieber Anfang Februar noch gedacht das wir glimpflich um diese Grippewelle rum gekommen sind, erwischte es uns jetzt umso mehr.
Von einen Tag auf den anderen, nein eigentlich von einer Stunde zur anderen hatte Timo ganz plötzlich Fieber, Husten und Schnupfen. Und zwar so stark das es ihn richtig schlecht ging, wie schon lange nicht mehr.

Die Temperatur war gut in Griff zu bekommen, Fiebersaft und Wadenwickel brachten gleich Besserung. Seine Blutzuckerwerte waren die ersten Tage recht gut für einen Infekt, so sind wir das gar nicht gewohnt. Es war nicht nötig die Basalrate prozentual zu erhöhen. Der Schnupfen legte sich auf die Augen, aber auch das ist mit Tropfen in Griff zu bekommen. Nur der Husten mit dem haben wir zu kämpfen. Mit Absprache mit unseren Kinderarzt gab es Hustenlöser nur der half uns gar nicht, der brachte Timo zum übergeben. Und ab diesen Zeitpunkt spielten die Werte verrückt.

Tagsüber zu hoch nicht korrigierbar, in der Nacht zu niedrig.
Habe ich mich bis jetzt so eingeschätzt, dass ich jeder Situation gewachsen bin, war ich nun fast überfordert wie ich reagieren soll. Wenn dein Kind so vor Dir leidet fällt es einen ganz schön schwer rational zu handeln.

Die beste Maßnahme in so einen Fall ab zum Arzt. Der gab uns neue Medikamente und wünschte uns gute Besserung. Und diese hielt ganze 2 Stunden danach kam der Husten so stark das er gar nicht mehr enden wollte und ein Würgen mitbrachte. Uns blieb nur eins übrig, recht schnell eine Tasche zu packen und ins Krankenhaus. Allein verantwortlich sein für die Gesundheit meines Kindes war mir in diesen Moment zu gefährlich. Bei der Blutuntersuchung wurde Gott sei Dank keine Entgleisung des Blutzuckers festgestellt, aber eine starke Bronchitis, die sich mit Tropfen, inhalieren und Antibiotika recht schnell besserte. 2 Tage all inklusive im Krankenhaus brachte sie uns auch. Aber das nimmt man dann gerne in Kauf .

Mandy

Mandy

Bereits im Alter von 3 Jahren erkrankte unser Sohn an Diabetes Typ 1. Fast noch ein Kleinkind, hieß es von nun an Pieksen, Messen, Insulin abgeben. In meinen Beiträgen möchte ich zeigen, wie wir alle zusammen mit der Krankheit leben.
Mandy

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